Download Baukultur — Wohnkultur — Ökologie: Tagungsband zum 5. by Martin Fröhlich (auth.), Barbara Emmenegger, Kuno Gurtner, PDF

By Martin Fröhlich (auth.), Barbara Emmenegger, Kuno Gurtner, Armin Reller (eds.)

Die Beiträge dokumentieren das breite thematische Spektrum und richten sich einerseits an Fachleute aus den Bereichen Architektur, Haustechnik und Bauherrschaft, andererseits auch an eine an Bau-, Wohn- und Umweltfragen interessierte Öffentlichkeit

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Dies aber hätte zur Folge, dass in heute noch intakten Wohngebieten ein massiver Baudruck entstünde, der zu vorzeitigem Abbruch von Wohnbauten führen würde, die heute noch günstigen Wohnraum anbieten können. Diese würden dann durch Neubauwohnungen ersetzt, die für die Durchschnittsbevölkerung unbezahlbar sind. Wir haben aus sozialpolitischen Gründen nicht zulassen wollen, dass Tausende von Wohnungen mit noch einigennassen bezahlbaren Mieten in kurzer Zeit verloren gehen, weil wir nicht wissen, wo diese Menschen in Zukunft wohnen sollen.

Margrit Kennedy umriß diese Aufgabe in ihrer Veröffentlichung "Ökostadt, Prinzipien einer Stadtökologie" so: "Zur Ökologie als 'Haushaltslehre' gehört heute ebenso der behutsame Umgang mit gewachsenen Sozialstrukturen und mit bestehendem Wohnraum, wie mit Trinkwasser und Energie, mit Grund, Boden und Luft Ressourcen, die nicht beliebig vermehrbar sind und von allen benötigt werden. a. wegen des Widerstands der Betroffenen aufgegeben werden. Stadterneuerung wird inzwischen als Daueraufgabe angesehen, doch die bestehenden Stadterneuerungsprogramme ignorieren die spezifische Betroffenheit von Frauen.

Im Sommer 1987 wurde der Verein Frauenstadthaus gegründet. Das ursprüngliche Konzept sah vor, neben Wohnungen für sozial benachteiligte Frauen in einem Gewerbeteil Raum für Frauenbetriebe und kulturelle Aktivitäten zu schaffen. Für Umbau und Modernisierung des Gebäudes unter ökologischen Gesichtspunkten wurde das Frauen-Bauprojekt entwickelt. In einer 2-jährigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme werden 15 arbeitslose Bauhandwerkerinnen aus den Gewerben Tischlerei, Elektro und Malerei beschäftigt. Parallel dazu erfolgt eine 3-jährige Weiterqualifizierung in Kursen und FachSeminaren zu umweltschonenden Heizsystemen, Solarenergie, Elektrobiologie, ökologischer Wänne- und Schallisolierung, Feuchtigkeitssanierung und Bau einer Anlage für die Regenwassernutzung.

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