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By Johannes Bonelli

Die Beta-Rezeptoren-Blockade hat sich als ein neues, sehr wirk sames Prinzip zur pharmakodynamischen Beeinflussung von Herz und Kreislauf erwiesen. Da sich gezeigt hat, daB dieses Prinzip bei ver schiedenen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems von praktischer Bedeutung sein konnte, wurden in letzter Zeit zahlreiche Substanzen synthetisiert, die eine betarezeptorenblockierende Wirkung entfalten. Das eingehende Studium dieser neuen Substanzen hat gezeigt, daB sie in ihrem Wirkungsspektrum recht verschieden sind. Es haben sich aufgrund der Wirkungsweise vier Gruppen von Substanzen heraus kristallisiert, namlich kardioselektive mit und ohne intrinsische Akti vitat sowie nicht kardioselektive mit und ohne intrinsische Aktivitat. Wahrend diese Substanzen sehr intestine im Tierversuch experimentell getestet sind und auch einzelne Wirkungen beim Menschen eine genaue examine erfahren haben, so fehlen entsprechende Untersuchungen am Menschen, in denen das Zusammenspiel der gesamten Kreislauf law im gesunden und kranken Organismus analysiert worden ware. Es ist das groBe Verdienst Bonellis, dies en Mangel erkannt zu haben. Er hat nun versucht, durch systematische Untersuchungen die fehlenden 1nformationen beim Menschen zu sammeln. Er hat hierzu entsprechende Untersuchungen in Ruhe und unter korperlicher Be lastung, bei RechenstreB und Orthostase durchgefiihrt und hat die Wirkungen sowohl bei akuter als auch bei chronischer Verabreichung der Substanzen studiert. 1m dritten Abschnitt des vorliegenden Werkes wurde die Wirkung der einzelnen Gruppen von Betablockern bei hyperkinetischem Herzsyndrom, koronarer Herzkrankheit, StreB, orthostatischer Kreislaufregulationsstorung und Hypertonie eingehend untersucht.

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Bei sechs Normalpersonen untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind in der Abb. 12 dargestellt (x, n = 6). Unter Atropin liegt wegen der Ausschaltung des basalen Vagotonl,lS die Ausgangs-HF sowohl im Kontrollversuch als auch unter fJ-Rezeptoren-Blockade deutlich h6her als ohne Atropin. ), immer noch sehr schwach ausgepragt ist. Mit der 4fachen Isoproterenol-Dosis wurde bereits dieselbe H6he der HF wie im Kontrollversuch erreicht. Demnach reicht die gegenregulatorische Reduktion des Vagotonus allein nicht aus, urn die geringe HF-Hemmung bei cardioselektiven fJ-Rezeptoren-Blockern zu erklaren.

PINDOLOL --- PRACTOLOL 4 8 16 32 64 128 I'g {J - Rezeptoren - Blockade ISOPROTERENOL Abb. 11. Dosis-Wirkungsbeziehung einer Isoproterenol-Infusion flir die HF bei aquipotenten Dosen einer cardio-selektiven (Practolol) bzw. nicht selektiven (Pindolol) ,B-Rezeptoren-Blockade (n = 4): Unter cardio-selektiven ,B-RezeptorenBlockern kann in vivo keine Dosis-Wirkungsbeziehung hergestellt werden Die fehlende Parallelverschiebung der Dosis-Wirkungskurven unter cardio-selektiven ,8-Rezeptoren-Blockern wird im allgemeinen darauf zuriickgefiihrt, daB diese kaum einen Effekt auf die ,82-Rezeptoren in den peri pheren GefaBen haben [10, 63, 71, 74].

Aus den bisher erhobenen hamodynamischen Befunden bei Orthostase wird verstandlich, daB in der klinischen Praxis die Tatsache hervorsticht, daB P-Rezeptoren-Blocker in der Hypertonie-Behandlung keine Orthostaseerscheinungen hervorrufen. Orthostase bei se1ektiver (31-Rezeptoren-Blockade ("cardioselektive" (3-Rezeptoren-Blockade) In Abb. ) zusammengefaBt (x ± SE): Vnter Basalbedingungen kommt es, wie erwartet, in erster Linie zu einer Senkung von HF und HMV. Voter Orthostase ist die Wirkung der cardio-selektiven p-Rezeptoren-Blockade im Vergleich zu einer nicht selektiven Blockade verschieden.

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