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By Thomas Metscher

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3D-Artikulatorische Sprachsynthese

Diese Arbeit beschreibt ein artikulatorisches Sprachsynthesesystem, das in der Lage ist, synthetische Sprachausserungen in hoher Qualitat zu generieren. Das approach umfasst ein Modell des Sprechapparats, ein aerodynamisch-akustisches Simulationsverfahren und ein Steuermodell fur die Generierung der artikulatorischen Bewegungsablaufe.

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Sie werden im Zusammenhang von Äußerungen, Wertungen und Entscheidungen artikuliert, und zwar implizit wie explizit. Ideen sind als Regulativa lebensweltlicher Orientierungen, Wertungen und Entscheidungen dem unmittelbaren Lebensprozess immanent. In ihnen artikuliert sich das Selbstbewusstsein dieses Prozesses. ), sondern bereits auf der elementaren Ebene alltäglicher Lebenspraxis: als Regulativa unmittelbarer Lebensgestaltung. Als ästhetische hat die Idee eine doppelte Existenzweise. Ideen existieren in den Künsten, vor allem natürlich in der Literatur, als epistemische Entitäten in einer Form, die auch außerhalb eines ästhetischen Werks Dasein haben kann bzw.

Die Kategorie ›Weltzustand‹ in Hegels Theorie der Handlung. 55 Es enthält entelechische Formen, die sich in der Formenwelt der Künste herausarbeiten. Bertolt Brecht zu Die materialistische Kunsttheorie hat mit ihren besten VerInhalt und Form tretern an die hegelsche Erörterung angeknüpft. «56 Zugleich spricht er der Form, verstanden als Synthesis der ästhetischen Produktivkräfte, die entscheidende Rolle in der Konturierung und Kommunikation des Inhalts zu. 57 Georg Lukács In der Bestimmung der inhaltlichen Seite des Kunstprozesses ist Lukács der Position Brechts näher, als es eine gängige Meinung über beide wahrgenommen hat.

Ideen gehören, wenn auch mit anderen verbunden, als distinkter Teil der Werkgestalt nicht nur zu ihrem kompositorischen Bestand, sondern werden durch den formalen Akt des Werkgestaltens selbst erst hervorgebracht, also 82 | Sie haben ihre Existenzweise als ästhetische Singularia und stehen als solche immer auch in Differenz zu ihrer Artikulation außerhalb des je gegebenen Textes. Eine allgemeine Idee wird in einem konkreten Kunstwerk immer neu moduliert und verändert; vgl. Thomas Metscher, Shakespeare und die Tradition des Friedensgedankens, in: Shakespeares Spiegel, Band 1, Hamburg 1995 83 | Erinnert sei an Vergils »Amor vincit omnia,« Hamlets »To be or not to be«, Lears »That each man hath enough«, Fausts »So bleibe denn die Sonne mir im Rücken«, Thomas Manns »In Endes Zeichen steht die Welt«, Thomas S.

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