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By Frank Brettschneider, Jan van Deth, Edeltraud Roller (auth.), Frank Brettschneider, Jan van Deth, Edeltraud Roller (eds.)

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Oder anders ausgedrückt: Kann man die hergebrachte politisierte Sozialstruktur auch noch für die Endphase der alten Bundesrepublik diagnostizieren? Auf der Wählerebene soll nach unseren Kriterien eine politisierte Sozialstruktur, über deren Entstehen auf der Elitenebene der Vergangenheit keine Zweifel bestehen, dadurch nachweisbar sein, daß die Kerngruppe überproportional die Bündnispartei wählt. Dabei können verschiedene Bezugspunkte für die Überproportionalität gewählt werden: 1. die der Bevölkerungsgruppe aufgrund objektiver Merkmale angehörigen Personen, von denen sich die organisierten Mitglieder unterscheiden; 2.

Sie sind bei allen gezeigten Kontrasten immer für die soziale und administrative Dienstklasse am größten, mit einer Mittelstellung der Experten. Der größte Parteikontrast tritt zwischen der Wahl der CDU einerseits und der der Grünen andererseits auf. Bemerkenswert ist weiterhin, daß diese Klassenunterschiede im Wahlverhalten nicht verschwinden, wenn man den Wertewandel in Form einer Kontrolle für postmaterialistische Orientierungen einbezieht. Allenfalls ein kleiner Teil der Chancen der Grünen bei den mit sozialen Diensten befaßten Berufen ist auf postmaterialistische Wertorientierungen rückführbar , so daß man für die Klassenlage "einen ausgeprägten eigenständigen Effekt" konstatieren muß (Müller 1998: 41).

Dieses generelle Modell bedarf hingegen noch der Anpassung an die zur Verfügung stehenden Daten. Sozialstruktur- und Mitgliedschaftsvariablen, soweit sie hier von Interesse sind, stehen in allen Nachwahlumfragen des betrachteten Zeitraums zur Verfügung. ). Valenzissues, also Fragen nach der Wichtigkeit bestimmter politischer Sachfragen, stehen in den hier für die Analyse herangezogenen Wahl studien seit 1976 zur Verfügung. Zwar variieren die Sachfragen, aber es läßt sich für vier Sachfragenbereiche über den gesamten Zeitraum die Bedeutung für die Wähler vergleichbar messen.

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