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By Prof. Dr. Falko Schuster, Dieter Steffen (auth.)

Dieses Buch leistet einen Beitrag zur Öffentlichen Betriebswirtschaftslehre. In der Literatur fehlt bisher ein systematischer Überblick über das Rechnungswesen der Gemeinde- bzw. Kreisverwaltung. Häufig wird das kommunale Rechnungswesen oberflächlich mit dem Begriff Kameralistik charakterisiert. Es ist jedoch gegenwärtig viel umfassender als der Begriff Kameralistik vermuten läßt. Allerdings ist es in den einzelnen kommunalen Teilbetrieben unterschiedlich ausgeprägt, wodurch der Überblick über das kommunale Rechnungswesen erschwert wird. Ausgehend von diesen Überlegungen wird im vorliegenden Buch zunächst dargestellt, welche Varianten des Rechnungswesens in den einzelnen Bereichen der Gemeinde- bzw. Kreisverwaltung praktiziert werden. Anschließend werden die Grundbegriffe des Rechnungswesens behandelt, wobei auch die in den einzelnen Rechenwerken vorzufindenden unterschiedlichen Inhalte gleichlautender Begriffe verdeutlicht werden. In einem dritten Schritt werden dann die heute im Bereich der Kommunalverwaltung anzutreffenden Varianten der Buchhaltung erläutert, und zwar wird auf die Verwaltungskameralistik, die Betriebskameralistik, die Erweiterte Kameralistik und die Doppelte Buchhaltung eingegangen.

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Periodisierung der Erfolgsausgabe ist der Zeitpunkt des Verbrauchs desjenigen Realgutes bzw. derjenigen RealgOter, dessen bzw. deren Beschaffung die betreffende Erfolgsausgabe hervorgerufen hat. Was wir flir den Aufwand gesagt haben, gilt spiegelbildlich fur den Ertrag. Bei der Beschaftigung mit dieser GroBe des Rechnungswesens haben wir allerdings zu beachten, daB der Begriff des Ertrages nicht nur in der Alltagssprache, sondern auch in der wirtschaftswissenschaftlichen Fachsprache mit recht unterschiedlichen 25 Inhalten verbunden wird (vgl.

Zu den Perioden, in denen es verbraucht wird, nennt man Periodisierung. Unter Verwendung dieses Begriffs konnen wir den Aufwand wie folgt definieren (vgl. CHMIELEWICZ 1980, S. h. h. als gewinn- oder verlustbeeinflussend, zugeordnet wird. MaBgeblich fOr die Zuordnung bzw. Periodisierung der Erfolgsausgabe ist der Zeitpunkt des Verbrauchs desjenigen Realgutes bzw. derjenigen RealgOter, dessen bzw. deren Beschaffung die betreffende Erfolgsausgabe hervorgerufen hat. Was wir flir den Aufwand gesagt haben, gilt spiegelbildlich fur den Ertrag.

D. h. das Konto fUr die verwaltungskcneralistische Buchung. B. um SchOlerbef6rderungskosten bei Grundschulen. 44 1m nachsten Abschnitt werden wir die Buchungen im Sachbuch anhand einiger Beispiele erlautern. h. die Soll-Einnahmen oder Soll-Ausgaben erfaBt werden mussen. ~Jie bei der zeitlichen Buchung so ist bei der sachlichen Buchung selbstverstandlich auch die betreffende 1st-Einnahme oder 1st-Ausgabe festzuhal ten, und zwar unter Angabe des Buchungstages. Daruber hinaus ist ein Hinweis erforderlich, der die Verb in dung zur Buchung im Zeitbuch herstellt (vgl.

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