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By Felix Hanschmann (auth.)

Die Arbeit untersucht den Begriff der Homogenität, seine Bedeutungsweisen und die mit ihm verknüpften Assoziationen in der deutschen Verfassungslehre und Europarechtswissenschaft. Dargestellt werden die Herausforderungen, denen sich substantiell verstandene Homogenitätsvorstellungen, die die Notwendigkeit einer religiös, kulturell, sprachlich oder geschichtlich begründeten sozialstrukturellen Homogenität behaupten, ausgesetzt sehen. Ferner werden die mit dem Begriff der Homogenität verknüpften Wirkungen analysiert. Untersucht wird schließlich der Begriff der Homogenität, wie er unter Bezugnahme auf das europäische Primärrecht, insbesondere artwork. 6 Abs. 1 und artwork. forty nine ecu, thematisiert wird.

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Der Begriff der Homogenität beschreibt vielmehr die oftmals diffus bleibenden sozialen und geistigen kollektiven Strukturen, die im außerrechtlichen und vorpolitischen Raum verortet werden. Es handelt sich um eine inhaltlich elaborierte Reformulierung des berühmten Zitates von Ernst-Wolfgang Böckenförde, wonach der freiheitlich säkularisierte Staat „von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der 42 2.

92), 293, 299, der „eine genuin demokratische Legitimation europäischer Entscheidungen“ fordert, „die künftig in der Lage wäre, Mehrheitsentscheidungen auch dann zu stützen, wenn dadurch bestimmte Interessen in bestimmten Ländern gravierend benachteiligt werden“. Siehe schließlich auch H. ” 34 1. Kapitel Mitwirkungsrechte des Europäischen Parlaments104, ist es indes wiederum, der zur Diskussion über ein genuin europäisches Legitimationssubjekt und über dessen spezifische Gestalt Anlass gibt. b.

Ebenfalls aus politologischer Sicht Zürn, Über den Staat und die Demokratie im europäischen Mehrebenensystem (Fn. 85), 27-55; Grande, De- 30 1. Kapitel sondere das (Nicht-)Vorhandensein eines genuin europäischen Legitimationssubjektes bzw. dessen spezifische Voraussetzungen und Eigenschaften, und damit der Begriff der Homogenität, zunehmend in den Fokus vor allem der juristischen und politologischen Arbeiten gelangt, ist es hilfreich, zunächst auf einzelne Elemente des europäischen Integrationsprozesses einzugehen.

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