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By Gregor Emmenegger

The Mudil Codex from the overdue 4th century includes the Biblical Psalms in Coptic. notwithstanding, the textual content differs considerably from widely used types of the Psalms, giving upward thrust to the query of even if we're facing an unique kind of the textual content. the excellent research provided the following demonstrates the culture within which this interesting textual content is found, the way it arose, and what value it has for study into the Psalms in general and the Coptic Bible manuscripts specifically.

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3D-Artikulatorische Sprachsynthese

Diese Arbeit beschreibt ein artikulatorisches Sprachsynthesesystem, das in der Lage ist, synthetische Sprachausserungen in hoher Qualitat zu generieren. Das method umfasst ein Modell des Sprechapparats, ein aerodynamisch-akustisches Simulationsverfahren und ein Steuermodell fur die Generierung der artikulatorischen Bewegungsablaufe.

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Anlage der Arbeit 17 4. Anlage der Arbeit Die in der vorliegenden Arbeit zu beantwortende Frage ist, welcher Textform der Mudil-Codex angehört und in welcher Beziehung er zu anderen Textzeugen und -familien steht. Zur Beantwortung dieser Frage ist von Forschern wie GABRA66, NAGEL67 und PIETERSMA68 explizit eine Anknüpfung an die SeptuagintaStudien von RAHLFS gefordert worden. Dort werde ich deshalb meine Untersuchungen ansetzen. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: Erstens ist es denkbar, dass der Mudil-Codex auf die oberägyptische Textform zurückgeht und vielleicht keine Neuübersetzung, sondern eine Übertragung aus dem sahidischen in den oxyrhynchitischen Dialekt ist.

Der Mudil-Codex bietet an den 80 für 2110 auswertbaren Stellen 17-mal den Mehrheitstext. An 12 von diesen 17 Stellen belegt 2110 ebenfalls den Mehrheitstext. 2110 = Sa ≠ L 50 2110 = L ≠ Sa 8 2110 ≠ Sa ≠ L 9 2110 = Sa = L 13 Abb. 9 2110 im Vergleich zu SaL und dem Mehrheitstext an den 129 charakteristischen Varianten. 30 Die Einordnung des Mudil-Codex in die Textfamilien 9 11% 50 63% Sa 13 16% 2110 8 10% L Abb. 10 2110 im Vergleich zu SaL und zum Mehrheitstext an den 129 charakteristischen Varianten, dargestellt als Venn-Diagramm.

Auch die Syrohexapla (Sy), die bei den übrigen biblischen Büchern eine Übersetzung des Textes von ORIGENES überliefert, bietet beim Psalter einen Text, der dem Mehrheitstext nahe steht. 22 Ein Vergleich von Ga mit den Textfamilien ergibt, dass der Mehrheitstext keine Verwandtschaft mit Ga hat – wohl aber die drei alten Textfamilien Oä, Uä und Ab. Dieser Befund lässt sich auf zwei Arten interpretieren: Einerseits könnten diese drei Familien von den Hexapla beeinflusst sein – oder aber sie sind mit der Vorlage der Rezension von ORIGENES verwandt.

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