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By A.N. Habermann, K.-P. Löhr

1.1 Die Formulierung von Programmen 1.1.1 Ein Betriebssystem besteht aus zahlreichen Programmen sehr unterschied- 1 icher Größe. Nicht selten bewegt sich der Umfang eines Betriebssystems zwischen a hundred Kund 500 okay Bytes. Ein mittelgroßer Ubersetzer für eine Programmiersprache umfaßt dagegen nur 30 - 50 okay Bytes. (K ist eine Abkürzung für "Kilo", d. h. "Tau­ 10 send". In der Informatik bedeutet okay stets 1024=2 .) In diesem Buch studieren wir Betriebssysteme aus der Sicht des Systementwicklers. Das bedeutet, daß wir die verschiedenen Aufgaben eines Betriebssystems analysieren sowie Programme entwickeln, die diese Aufgaben erfüllen. Dabei wird aber weniger die examine als vielmehr die Synthese im Vordergrund stehen: wir erörtern, wie die Komponenten eines Betriebssystems unter vorgegebenen Bedingungen realisiert werden können. Dabei kann das vorl iegende Buch als Vorbereitung für andere Bücher dienen, welche sich mehr der examine von Betriebssystemen widmen. Wenn der Leser das ange­ botene fabric durchgearbeitet hat, wird er für eine tiefergehende examine der Leistungsfähigkeit von Betriebssystemen und für eine Beschäftigung mit Warte­ schlangentheorie intestine vorbereitet sein. Entwicklungsstudien bilden den angemessenen Hintergrund für die mathematische examine von Systemmodellen. Die Systemanalyse bleibt daher im vorl iegenden Buch auf den Vergleich einiger alternativer Entwürfe und Implementierungen beschränkt.

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0 ~s. ~s Zykluszelt ist etwa Das meiste davon geht in den Speicherzugriff: zwei Zyklen sind not- wendig, einer um die Instruktion zu holen, einer für den Operanden. Somit entsteht in der Zentraleinheit für das Ausdrucken einer Zeile eine Aktivitätsphase von höchstens 15*3 50000 ~s. = 45 ~s. Das Ausdrucken der Zeile selbst dauert 1/20 sec = Während dieser ganzen Zeit ist das pruckprogramm untätig. Es könnte in dieser Zeit mehr als 1000 Zeilen abhandeln (ca. ). - Beim Kartenleser ist die Verschwendung von Prozessorzeit sogar noch größer.

Die erste 'warte'-Anweisung verhindert, daß bei nicht bereitem Gerät bereits ein Befehl abgeschickt wird; das würde zur sofortigen Beendigung der Prozedur führen. Obige Prozedur wird beendet, wenn alle Karten eines Pakets gelesen sind. Lage und Umfang der Eingabe kann man aus 'Anfang Eingabe' und 'Kartenzähler' entnehmen. Die Prozedur 'drucke Ergebnisse' setzt voraus, daß die auszudruckenden Daten bei 'Anfang Ausgabe' beginnen und daß 'Zeilenzähler' die Anzahl der Zeilen bezeichnet. 22 Die Struktur der Prozedur weicht geringfügig von derjenigen der Eingabeprozedur ab: procedure drucke Ergebnisse = nächste Zeile := Anfang Ausgabe; repeat warte bis Drucker BEREIT; starte Drucker(nächste Zeile}; neuer Bereich(nächste Zeile}; Zeilenzähler :- 1 until Zeilenzähler =0 end.

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