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By Prof. em. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Wilfried König VDI, Prof. Dr.-Ing. Fritz Klocke VDI (auth.)

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Es entsteht ein vergütbarer Sinterstahl, der bereits im unvergüteten Zustand Festigkeiten von 650 N/mm 2 bis 900 N/mm 2 erreicht. Die Möglichkeit, leicht- 52 2 Urformen I-- 30 Srnterwerkstoffe... _ ~ 0'----'--'-'---'-'---'----- Bild 2-49: Vergleich der Zugfestigkeit und Bruchdehnung von Eisenwerkstoffen (nach Krebsöge) mahl bare Komplexcarbide der Metalle Mn, Cr und Mo aufzubauen, hat zur Entwicklung sog. Fe-MCM-Sinterstähle mit und ohne Zusatz von Kohlenstoff geführt. Diese haben zwar eine etwas geringere Zugfestigkeit als der reine Chrom-Carbid-Sinterstahl (900 N jmm 2 ), die Legierungskosten sind jedoch bei guter Härtbarkeit der Werkstücke wesentlich geringer.

Beim form- und gießgerechten Konstruieren ist bei allen Gießverfahren auf die Volumenkontraktion während des Abkühlprozesses zu achten. Darüber hinaus ist die Abkühlgeschwindigkeit dem gegossenen Volumen umgekehrt proportional, d. h. dünnere Querschnitte erstarren schneller als dickere. Aus diesen bei den Faktoren können Fehler, wie Untermaß, Verzug und Risse, entstehen. Das Untermaß wird vermieden, wenn die Lage und Größe der Steiger die "flüssige" Schwindung ausgeglichen hat. Der festen Schwindung begegnet man mit einem geeigneten Aufrnaß, Bild 2-15.

Q Für die Porosität P gilt: P = 100% - R x • Bild 2-46 zeigt die neun Werkstoffklassen für Sinterteile, bezeichnet nach SINT-AF bis SINT-S, die jeweilige Raumerfüllung und die Porosität und erläutert die wichtigsten Anwendungsgebiete. Zur Erzielung von Sinterwerkstoffen mit unterschiedlicher Dichte bzw. Raumerfüllung sind fünf Herstellungsgruppen bekannt, Bild 2-47. Das Schüttsintern zur Herstellung der Klasse SINT·AF nimmt dabei eine Sonderstellung ein, weil das übliche Pressen des Pulvers zu einem Formling entfällt.

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