Download Legierungen mit Formgedächtnis: 372. Sitzung am 6. Februar by Erhard Hornbogen PDF

By Erhard Hornbogen

Das Formgedachtnis ist eine neuartige Materialeigenschaft. Wir unterscheiden in diesem Rahmen: 1. EinwegefJekt oder Pseudoplastizitat: Eine scheinbar plastische Verformung geht bei Erwarmen vollstandig zuruck. 2. ZweiwegefJekt: Beim Abkuhlen andert sich die shape in einer ganz bestimm ten Weise, die beim Erwarmen wieder ruckgangig gemacht wird. three. Gummiartiges Verhalten oder Pseudoelastizitat: Bei einer bestimmten mecha nischen Spannung dehnt sich das fabric sehr stark und schnappt beim Entlasten wieder zuruck. Die Voraussetzung fur diese Erscheinung ist eine reversible martensitische Umwandlung. Dabei handelt es sich um eine strukturelle Phasen umwandlung in kristallinen Festkorpern, die mit grosseren Betragen (y = 0,2) von Scherung ver bunden ist. Das Formgedachtnis ist zunachst in Cu-Legierungen mit CsCl-Struktur (ss CuZn, ss-CuZnAl, ss-CuAlNi), spater in ss-NiTi gefunden worden. In Bochum wird gegenwartig an der Entwicklung von Legierungen auf Fe-Basis (Formgedachtnis stahle, FeMn-X, FeNi-X) gearbeitet. Das Verstandnis des Formgedachtnisses erfor dert eine besondere Thermodynamik, die die Gefugestruktur des Festkorpers und daraus folgende mechanische Eigenschaften berucksichtigt. Es werden folgende "antropomorphen" Eigenschaften beschrieben und mikro strukturell begrundet: "Lernen" einer shape fur den Einwegeffekt "Trainieren" des Ein- und Zweiwegeffektes "Vergessen" des Zweiwegeffektes durch Erwarmen oder Uberlastung "Ermuden" durch wiederholte thermische und/oder mechanische Zyklen. Dabei muss zwischen mechanischem Ermuden (Bildung von Mikrorissen und Bruch) und Ermuden des Gedachtnisses (Ande rung der Kristallographie und des Verlaufs der Umwandlung) unterschieden w

Show description

Read or Download Legierungen mit Formgedächtnis: 372. Sitzung am 6. Februar 1991 in Düsseldorf PDF

Best german_5 books

Additional resources for Legierungen mit Formgedächtnis: 372. Sitzung am 6. Februar 1991 in Düsseldorf

Sample text

27 (1979) 979. [9] E. HORNBOGEN, On the Martensite Start Temperature M" Z. Metallkde. 75 (1984) 741. , Simulation of transformation hysteresis, Z. Metallkde. 81 (1990) 613. [11] M. MEURIS, E. HORNBOGEN, Heat treatments of ß-bronces and shape memory alloys, Sonderbd. der Prakt. Metallogr. 21 (1990) 299. [12] M. MEURIS, E. HORNBOGEN, Das Eintrainieren des Ein- und Zweiweggedächtnisses von NiTiFormgedächtnislegierungen, Sonderbd. der Prakt. Metallographie 22 (1991) (in print) [13] K. , The Two-way Shape Memory Effect für Mechanical Hands, Proc.

Herr Hornbogen: Man muß dann während der Umwandlung einen Schubspannungstensor aufbringen, der von den 24 Schermöglichkeiten, die kristallographisch äquivalent sind, eine aussucht. Dann kann man auch einen Einkristall der Hochtemperaturphase entweder durch Abkühlen oder durch vorsichtiges Belasten in einen Einkristall der Martensitphase umwandeln. Der Kristall ist thermodynamisch so stabil, wie er unter Berücksichtigung der Bildungsbedingungen sein kann. Herr Springer: Kann man denn einen Kristall mit einer solch großen Periode herstellen?

La Ke'ouba de Cologne. U ncontrat de mariage juif .. Antinoopolis Vol. XIII: Perer Frisch, Köln Zehn agonistische Papyri Vol. ), Köln Der Kölner Mani-Kodex. Über das Werden seines Leibes. Kritische Edition mit Übersetzung. Vol. ) Die verkohlten Papyri aus Bubastos (p. ) Band 1 Vol. XVI: Roher, W. ) Supplementum Magicum Band 1 Vol. ), Köln Abrasax. Ausgewählte Papyri religiösen und magischen Inhalts Band I: Gebete Band 2: Gebete (Fortsetzung) Vol. XVIII: Klaus Mareseh, Köln Zola M. ) Papyri from [he Washington University Collection, St.

Download PDF sample

Rated 4.20 of 5 – based on 32 votes