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By Kai Berendes

Vernetzung und Dynamik sind bekannte Herausforderungen im Umgang mit komplexen ökonomischen Gegenstandsbereichen; dennoch werden oft Entscheidungen getroffen, ohne die wechselseitigen Abhängigkeiten und Wirkungsverzögerungen einzelner Elemente zu berücksichtigen. Dies führt nicht zu den erwarteten Ergebnissen oder es hat unerwünschte Nebeneffekte.

Mit Hilfe computersimulierter, systemdynamischer Mikrowelten entwickelt Kai Berendes einen Zugang, um diesen Schwierigkeiten entgegenzuwirken und die Kompetenz zur Lenkung komplexer ökonomischer Systeme zu fördern. Dazu bildet er betriebswirtschaftliche Zusammenhänge entlang der Wertkette in einem "gläsernen Simulationsmodell" ab. Darüber werden die wesentlichen Zusammenhänge für den Entscheider sichtbar gemacht und die Abbildung der Entwicklung über Zeit in zukünftigen Szenarien ermöglicht. Für die Bewertung von Lenkungshandeln präsentiert der Autor ein mehrdimensionales Konzept auf der foundation der aktuellen betriebswirtschaftlichen Diskussion um die Balanced Scorecard. Die daraus resultierende differenzierte Sicht wird in einer exemplarischen Anwendung dargestellt.

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Einführung in die Rechtssoziologie? Warenbezeichnungen pflegen in der Regel mehr zu versprechen, als sie halten (können). Gilt dies auch für den Titel dieses Buches? Ich denke nein, allerdings mit zwei Einschränkungen. Zum einen gil- wie für die Soziologie im allgemeinen, so auch für die Rechtssozio­ logie im besonderen -, daß sie zerfällt in unterschiedliche Ansätze, Paradigmen, Theorien und Methoden, die ihrerseits Ausfluß unter­ schiedlicher Vorstellungen über Forschungsgegenstand und -interesse sind.

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Aufbau Ablauf Führung Leitung

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Die Auswirkungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf den Kapitalmarkt: Eine empirische Analyse

Im Zusammenhang mit den Aktivitäten von Unternehmen treten die Begriffe der Nachhaltigkeit und des nachhaltigen Handelns inzwischen immer öfter auf. Ein Unternehmen handelt nachhaltig, wenn seine Aktivitäten nicht ausschließlich auf ökonomische Ziele ausgerichtet sind, sondern sich auch an ökologischen und sozialen Zielen orientieren.

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DÖRNER 1989, S. ). Die Lage der Region entwickelte sich bei allen Versuchspersonen (N=12) kurz- bis mittelfristig zu einer Katastrophe, in welcher der gesamten Bevölkerung am Ende keine finanziellen Mittel zur Verfügung standen und sie zusätzlich vom Hungersnot bedroht wurden. Als Ursachen stellten sich Schwierigkeiten im Umgang mit Komplexität heraus. Die Versuchspersonen konzentrierten sich auf die Lösung aktueller Probleme, ohne die mit den Entscheidungen verbundenen Fern- und Nebenwirkungen und damit neuentstehende Probleme zu berücksichtigen.

A. propositionale, regelbasierte und analoge Umgang mit komplexen Gegenstandsbereichen 21 Repräsentationssysteme. Bei ersteren wird angenommen, dass die Information im menschlichen Gehirn nach dem Bedeutungsgehalt zerlegt wird. Es entstehen einzelne Sinneinheiten (Propositionen), die ihrerseits aus Argumenten und ihrer Relation zusammengesetzt sind. Darüber hinaus unterstellt ANDERS ON (1989), dass auch prozedurale Wissenskomponenten über Produktionssysteme repräsentiert werden können. Die dritte Form der Repräsentationssysteme bezieht sich auf die Abbildung von Objekten und Prozessen einschließlich deren Eigenschaften.

Daneben sind parallel zu den Entwicklungen aus der Wirtschaftspädagogik Konzepte aus der Lehr-lLernforschung wie etwa die "starken Lernumgebungen" entstanden. Die verschiedenen in den Vordergrund gerückten Ansätze verfolgen dabei trotz unterschiedlicher Ausgangspunkte eine gemeinsame Entwicklung, in der der Prozess des Lernens im Vergleich zum Lehren stärker in den Vordergrund gestellt wird. Darüber soll nicht zuletzt die Qualität der beruflichen Bildung im kaufmännischen Bereich im Rahmen der veränderten Randbedingungen verbessert werden.

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