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By Regina Schwegler, Prof. Dr. Harald Dyckhoff

Wirtschaft und ethical werden oft als Gegensätze betrachtet, und die darüber geführten Debatten polarisieren stark. Sie legen nahe, dass Unternehmen vor die Wahl gestellt sind, entweder Gewinnmaximierung zu betreiben oder verantwortlich, aber womöglich unwirtschaftlich zu handeln.

Regina Schwegler geht der Frage nach, welche Möglichkeiten und Grenzen Unternehmen haben, in einem marktwirtschaftlichen Wettbewerb moralisch zu handeln. Unter Einbeziehung der neuen Systemtheorie und Institutionenökonomik entwickelt sie das neue St. Galler Management-Modell weiter. Dabei integriert sie die ebenfalls im Rahmen der Arbeit weiterentwickelte Ökonomische Ethik und die Governanceethik in das Modell. Die Autorin zeigt so systematisch auf, wie moralische Ansprüche weitestgehend mit Wettbewerbsbedingungen in Einklang gebracht werden können. Anhand des Beispiels der Otto GmbH & Co. KG verdeutlicht sie Möglichkeiten und Grenzen umweltschonenden Handelns von Unternehmen. Im Zusammenhang mit den Korruptionsvorfällen bei der Siemens AG geht sie der Frage nach, welche wirtschaftlichen Vor- und Nachteile korruptes Handeln hat und ob overseas agierende Unternehmen überhaupt die Möglichkeit haben, auf Korruption zu verzichten.

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Vgl. Wieland (1997), S. 58, mit Bezug auf Williamson (1985), S. 44 und 271, sowie (1984), S. 177f und 187ff. Vgl. Wieland (1997), S. 59. Vgl. Wieland (1997), S. 60, mit Bezug auf Williamson (1984), S. 178, (1993d), S. 98, (1985), S. 23, und (1991a), S. 275. Vgl. Wieland (1997), S. 60, mit Bezug auf Williamson (1993b), S. 480. Für eine erste Übersicht siehe Spangenberg (1989). Vgl. Wieland (1997), S. , mit Bezug auf Williamson (1975), S. 58, 79 und 257, sowie (1993c), S. 105. 36 2 Neue Institutionenökonomik die Agenten ihrerseits in Verschleierungsmechanismen investieren, sobald deren „zone of indifference“ oder „zone of acceptance“163 überschritten wird.

154 Unternehmen können Moral lediglich als externen (modellexogenen) Faktor nutzen, welcher die unternehmerische Effizienz verbessert. Moralische Werte befinden sind nach Meinung Williamsons (1993b, S. ) auf der Ebene des Gesellschaftsvertrages bzw. a. die im Folgenden dargestellten Begriffsfassungen von Vertrauen und Würde. In wirtschaftlichen Beziehungen, egal in welcher Form (Unternehmen oder Markt), wird streng kalkulatorisch-rational gehandelt. Moralische Qualitäten wie Vertrauen sind grundsätzlich nicht kalkuliert und nur schwierig operationalisierbar.

Vgl. 3. 2 Marktliche Institutionen: Transaktionskostentheorie 25 die Höhe transaktionsspezifischer Investitionen. h. sich mit den Fragen der Moral auf Unternehmensebene befassen. Diese analysieren sowohl marktliche als auch nichtmarktliche Institutionen des politischen Sektors (im Sinne des ökonomischen Imperialismus, vgl. 3). 102 Sie setzt voraus, dass rechtliche Regelungen zu nicht prohibitiven Kosten erzwungen werden können. 103 Damit ist die Prinzipal-Agenten-Theorie jedoch nicht geeignet, die Frage nach der Moral auf Unternehmensebene zu behandeln.

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